Die Folgen tragen Bevölkerung und Gewerbe: beschädigtes Eigentum, hohe Kosten und Angst im eigenen Quartier. Selbst Hilfe bei einem medizinischen Notfall an der Brauerstrasse wurde behindert. Wiederkehrende Ausschreitungen beeinträchtigen das öffentliche Leben und untergraben das Vertrauen in den Rechtsstaat.
Die Stadtpolizei nennt in ihrer Medienmitteilung erneut keine Verhaftungen. Die beiden gemeldeten Festnahmen erfolgten durch die Kantonspolizei. Die FDP Kanton Zürich verlangt eine Erklärung, wie die Stadtregierung die Festnahme gewalttätiger Täter künftig sicherstellen will. Wie lange will die Stadtregierung noch zuschauen?
Die Linke, insbesondere die SP, die die Hauptverantwortung für die Stadt trägt, und Stadtpräsident Golta stehen in der Pflicht. Die öffentliche Verurteilung der Gewalt muss von konkretem Handeln gefolgt sein. Es braucht eine unmissverständliche Distanzierung von gewaltbereiten linksextremen Gruppen und volle Unterstützung für die Einsatzkräfte.
Wir danken den Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften. Sie verdienen Rückhalt, Schutz und die nötigen Mittel, um ihren Auftrag zu erfüllen.
Wir wollen keine Krawallbrüder in unserem friedlichen Zürich. Es braucht mehr Verhaftungen, konsequente Strafverfolgung und spürbare Strafen. Der Rechtsstaat muss sich durchsetzen.
Kontakt:
Filippo Leutenegger, Parteipräsident, 079 447 99 07